Karate, wie wir es heute kennen, hat sich unter indischem und chinesischem Einfluss im Laufe etlicher Jahrhunderte auf Okinawa entwickelt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Kampfkunst erstmals durch Gichin Funakoshi in Japan vorgestellt. Gichin Funakoshi zählt heute noch als der Vater des modernen Karate Do. Von Japan breitete sich Karate schnell nach Europa, Amerika usw. aus, und wurde auch da weiter entwickelt.
Karate erlebte in den 60er und 70er Jahren in Amerika und Europa einen großen Boom, durch Kinofilme und weltweit ausgetragene Wettkämpfe. Die bekanntesten Kampfkünstler wie Matsutatsu Oyama, Chuck Norris, Ed Parker, Bruce Lee, Mike Stone, Elvis Presley, Bill Wallace, und Benny Uquidez aus Amerika,
Jon Bluming, Dominique Valera, Gilbert Gruss, Henry Plee, Günther Mohr, Wolfgang Ziebart, Albrecht Pflüger u. v. a. aus Europa, hatten und haben großen Einfluss auf die Entwicklung des Karate Do und entwickelten zum Teil eigene Kampfstile.
Der Ursprung des Kickboxing liegt in den traditionellen Kampfkünsten Karate und Taekwondo. Kämpfer unterschiedlichster Kampfstile suchten eine Möglichkeit, sich im fairen, sportlichen Wettkampf miteinander zu messen. Anfang der 70er Jahre fanden in Europa die ersten stiloffenen Kämpfe nach amerikanischem Vorbild statt, auch Sport- oder All-Style-Karate genannt. Nach dem zuerst schockartigen Aufeinandertreffen der verschiedenen Stilrichtungen entwickelte sich das Kickboxing zu einem fairen und modernen Wettkampfsport.
Die Erfahrungen aus den traditionellen Kampfkünsten, den westlichen Kampfsportarten (englisches und französisches Boxen) und die Erkenntnisse der modernen Sportmedizin legten den Grundstein für den Siegeszug dieser begeisternden Sportart in ganz Europa.
Kickboxing ist ein nach strengen Regeln geführter sportlich fairer Zweikampf, bei dem Füße (kicken) und Fäuste (boxen) eingesetzt werden dürfen. Dies erfordert ein hohes Maß an technischem Können, taktischer Intelligenz, Kondition und mentaler Stärke. Kickboxing ist eine moderne, sehr offene Kampfsportart.
Kickboxing zählt nicht unter die Kampfkünste, da es ohne philosophischen und religiösen Hintergrund gelehrt wird. Dennoch ist es keine wilde, unkontrollierte Schlägerei, sondern erfordert hohe moralische Wertvorstellungen und Qualifikationen.
Kickboxing wird in Semikontakt, Leichtkontakt und Vollkontakt gekämpft.
Kickboxing wurde in den 70ger Jahren noch unter dem Namen All-Style-Karate durch Georg Brückner in Europa eingeführt.
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Die Entwicklung der MMA ist eng mit einer Serie von Vale Tudo- Kampfsportveranstaltungen in Brasilien und den USA Ende des 20. Jahrhunderts verbunden. Dort wurden Wettkämpfe ausgetragen, um die beste Kampfsportart und die besten Kämpfer zu finden. Dabei traten Kämpfer aus den verschiedensten Kampfstilen gegeneinander an, z. B. Jiu Jitsu, Karate, oder Muay Thai. Bei diesem klassischen Vale Tudo Veranstaltungen wurde ohne Schutzausrüstung und Handschuhe gekämpft. Es gab bei diesen Kämpfen weder eine Zeitbegrenzung noch eine Punktwertung oder Gewichtsklassen. Erlaubt waren und sind in MMA, Vale Tudo und Free Fight- Kämpfen neben Schlag- und Tritttechniken auch Knie- und auch Ellenbogentechniken bis hin zu Kopfstößen. Selbst Stampftritte zum Kopf eines am Boden liegenden Gegners sind beim Vale Tudo zumeist nicht verboten. Lediglich das Töten, das Angreifen der Augen und der Genitalien, das Beißen und das Reißen an den Ohren oder der Nase ist bei nahezu allen Vale Tudo Kämpfen untersagt. Charakteristisch ist, dass der Kampf sich sowohl im Stehen als auch auf dem Boden abspielt. Die modernen MMA- Kämpfe ähneln dem antiken Pankration- Kampf. Wie beim Pankration ist auch beim traditionellen Vale Tudo die einzige Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen, den Gegner durch Hebel- oder Würgetechniken zur Aufgabe zu zwingen oder ihn per KO kampfunfähig zu machen.

Grappling ist ein Element vieler Kampfsportarten und beinhaltet Hebel, Würfe, Aufgabegriffe und andere Haltegriffe jeglicher Art. Die verschiedenen Techniken haben zum Ziel, den Gegner in eine für ihn unvorteilhafte Position zu bringen und ihn anschließend bewegungsunfähig zu machen und/oder zur Aufgabe zu zwingen.
Der natürliche Instinkt verleitet einen Menschen dazu, bei einem Angriff die Situation verlangsamen zu wollen, indem er versucht, den Gegner zu greifen. Das Ergebnis bei zwei Nicht-Kampfsportlern in einer solchen Situation ist das Grappling, welches es ermöglicht, die Bewegungen des Gegners zu kontrollieren. Durch das Entwickeln von Prinzipien und Regeln (z. B. das Verbot von Schlägen und Tritten) entstanden verschiedene Wettkämpfe und Kampfsportarten wie Brazilian Jiu-Jitsu, Judo, Glima, Ringen, Chin Na, Aikido und Luta Livre. Zwar ist keines dieser Systeme ein komplettes Selbstverteidigungs- system, jedoch sind Elemente dieser Kampfarten meist Teile anderer Systeme. So sind Judo- und Aikido-Techniken z. B. Bestandteile des deutschen Ju-Jutsu. Einige Kampfkünste haben eigene Bezeichnungen für das Grappling. Im Eskrima z. B. wird das Grappling als Dumog bezeichnet.
Eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist. Die darauf basierenden Judo/Jiu-Jitsu-Vorläuferformen wurden durch den Begründer des Judo, Jigoro Kano, am Anfang des 20. Jahrhunderts für den Wettkampf angepasst. Das heißt viele ursprünglich noch enthaltene Waffen wie Tritt und Schlagtechniken wurden entfernt, um aus einer Kunst, die bis dahin vorwiegend zur Selbstverteidigung diente, eine ganzheitliche Lehre für Körper und Geist zu machen. Die verbliebenen Techniken sind hauptsächlich Würfe (jap. Nage Waza), Falltechniken (jap. Ukemi Waza) und Bodentechniken (jap. Katame Waza). Judo ist nicht ausschließlich ein Weg der Leibesertüchtigung, sondern darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde. Zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen (jap. jita-kyoei) und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist (jap. sei-ryoku-zenyo). Ziel ist es, diese Prinzipien als eine Haltung in sich zu tragen und auf der Judomatte (jap. Tatami) bewusst in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen. Ein Judo-Meister hört demnach niemals auf, Judo zu praktizieren, auch wenn er nicht im Dojo (Trainingshalle) ist. Die drei Säulen des Kodokan-Judo sind der Formenlauf (jap. Kata) der Übungskampf (jap Shiai).
Judo (Der sanfte Weg)
Die ersten nachgewiesenen Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung von Menschen fanden bereits 3000 v. Chr. in Ägypten statt.
Der Faustkampf wurde erstmals im Jahre 688 v. Chr. in Griechenland bei den 23. Olympischen Spielen der Antike ausgetragen. Belege zeigen, dass auch im alten Indien, China, Korea und Russland sowie unter den Ureinwohnern Amerikas und Afrikas der Faustkampf Bestandteil von Kulten und Zeremonien war. Mit Boxen im modernen Sinne hatten diese Formen des Faustkampfes nichts zu tun.
Die Ursprünge des modernen Boxens liegen im England des 17. und 18. Jahrhunderts. Dabei wurden die Hände in der Regel nicht bandagiert, sondern die Fingerknöchel lagen frei. Die ersten Regeln der Neuzeit wurden durch den Fechtmeister James Figg eingeführt.
Boxer die unbedingt zu erwähnen sind:
Sonny Liston, Rocky Marciano, Muhammad Ali,
Max Schmeling, Karl Mildenberger,
Sugar Boy Malinga, Gustav “Bubi” Scholz, Mike Tyson, Evander Holyfield, Chris Eubank, Graciano Rocchigiani, Henry Maske und Dietmar Hutschenreuter,
Die Erklärung liegt schon im Begriff: Sich selbst verteidigen. Für Kampfkünstler ist natürlich die waffenlose Form gemeint. Um sich gegen einen oder mehrere Gegner, die mit oder ohne Waffen angreifen erfolgreich verteidigen zu können, bedarf es schon etwas Übung und Selbstvertrauen. Bei der Selbstverteidigung werden Elmente aus vielen Kampfkunstformen verwendet die effektvoll sind wie
z.B. aus dem Karate, Judo und Jiu Jitsu. Dies kann man sich natürlich antrainieren, denn der Trainierte hat immer mehr Möglichkeiten als der Untrainierte.
Krav Maga ist hebräisch und bedeutet Kontaktkampf/ Nahkampf. Als schnell und einfach erlernbare Selbstverteidigung ist Krav Maga geeignet für Leute jeden Alters die sich für eine einfache, moderne und effektive Form der Selbstverteidigung interessieren.
Krav Maga ist eine Selbstverteidigung ohne Regeln und hat nichts mit Kampfkunst oder Wettkampfsport zu tun.





Die Ausbildung wird auf jeden individuell abgestimmt ob Anfänger, Fortgeschrittener, Kind, Jugendlicher oder Erwachsener!
Hierbei stehen Ausbildungsgrad und die Reife jedes Einzelnen im Vordergrund.
Karate ist nicht nur Kampf, Karate ist auch Charakter und Persönlichkeitsbildung.
“Der Weg ist das Ziel” - “ Das Ziel ist der Weg! “

Inaktive Mitglieder haben natürlich auch kein Anrecht auf Prüfung und Lizenzen.

Für Fortgeschrittene Kampfkünstler wird auch Ausbildung in verschiedenen Waffenkünsten wie
Iaido (ziehen und treffen mit dem Schwert/Katana)
Nunchaku (zwei Hölzer verbunden mit Kette) und
Bo (Holzstab in Körberhöhe) angeboten.







